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Tiere – Tiere in der Landschaft

 

Unterschiedliche Lebensräume sind die Voraussetzung für Artenreichtum. Wildtiere in freier Natur zu beobachten ist etwas Besonderes, da die Tiere sehr scheu sind und sich beim Anblick des Menschen in ungestörte Bereiche zurückziehen. Mit etwas Glück haben Sie im Naturpark Hohe Mark die Gelegenheit Wildtiere in ihrem natürlichen Umfeld zu bestaunen, ohne sie zu beeinträchtigen. Aus der Artenvielfalt des Naturpark Hohe Mark stellen wir Ihnen hier einige Tiere vor.

Störche

Eleganz auf Beinen. Der Storch (Ciconiidae) ist weltweit mit 19 Arten vertreten. Sein langer Schnabel ist, je nach Art,  meist rot gefärbt und das Gefieder erscheint in schwarz – weiß Schattierungen. Störche leben überwiegend in Feuchtgebieten mit Wiesen, Ackerflächen und flachen Seen. Sie sind tagaktiv. Ihre Nahrung besteht aus Fröschen, Krebsen, Kaulquappen, Schnecken, Fischen…

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Wildschweine

Echte Altweltschweine und hervorragende Schwimmer. Das wohl anpassungsfähigste Tier unserer Kulturlandschaft ist das Wildschwein (Sus scrofa).
Hier hat es Nahrung im Überfluss: Durch verstärkten Maisanbau und milde Winter. Das ist so ganz nach dem Geschmack des Wildschweins, dem außerdem zwei Dinge ganz besonders wichtig sind: Gute Verstecke und Wasser.

Für den …

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Rehwild

Die Kulturfolger. Das Reh (Capreolus capreolus) gehört zur Ordnung der Paarhufer. Ausgewachsene Tiere können eine Schulterhöhe zwischen 54 und 84cm erreichen. Die grazilen Tiere sind zwischen 11 und 34 kg schwer.

Rehwild kommt in fast ganz Europa vor. Es ist sehr anpassungsfähig, favorisiert aber den strauchreichen Mi…

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Rotwild

Könige der Wälder. Ein majestätischer Anblick: Der Rothirsch (Cervus elephus) gehört zur Familie der Hirsche und ist ein sogenannter Stirnwaffenträger. Damit gemeint ist das mächtige Geweih der Männchen, mit dem sie während der Paarungszeit ihr Revier verteidigen. Je älter ein Hirsch ist, desto mehr Verzweigungen hat es. Ihrem Alter entsprechend liegt das Gewicht zwischen 6 und …

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Wölfe

Die Rückkehrer. Der europäische Wolf gehört zoologisch zu den Fleischfressern (Carnivora) und zur Familie der Hunde (Canidae). Das einst am weitesten verbreitete Säugetier der Welt ist aus vielen Teilen Europas fast völlig verschwunden. Durch strengen Schutz erholt sich der Bestand der Wölfe seit 30 Jahren wieder langsam.

W…

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Eichhörnchen

Koboldhafte Gestalt, große Augen und dazu tollkühne Kletterkünste: Auf der Beliebtheitsskala, bei uns Menschen, steht das Eichhörnchen (Sciurus) ganz oben.

Die tagaktiven, Tiere sind scheinbar pausenlos beschäftigt. Im Sommer sind sie morgens und nachmittags auf Nahrungssuche (vergessen jedoch nie ihren Mittagsschlaf).

Im Herbst sammeln sie ganztags Nahrung und im Wint…

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Rotfuchs

Reinecke Fuchs – ein Überlebenskünstler. Dank seiner Anpassungsfähigkeit ist der Rotfuchs (Vulpes vulpes) eines der erfolgreichsten Raubtiere der Erde. Im Laufe der Jahrhunderte hat er sich ganz hervorragend dem Menschen angepaßt, ist ihm gar bis in die Städte gefolgt.

Füchse sind, wie lange angenommen, keine Einzelgänger. Sie sind zwar oft allein auf Nahrungssuche, leben…

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Uhu

Lautloser Jäger. Mit seinem massigen Körper, dem dicken Kopf, auffälligen Federohren und großen orange-gelben Augen fällt er auf; und bei einer maximalen Flügelspannweite von 180 cm und einem Gewicht bis zu 3,2 kg gilt er als größte Eule der Welt – der Uhu (Bubo bubo). Er ist beinahe so groß wie ein Steinadler! Das spiegelt sich auch in seinem englisc…

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Wespenbussard

Der Insektenspezialist. Der Wespenbussard (Pernis apivorus) ist in Gestalt den europäischen Bussarden ähnlich, hat aber wenig mit ihnen gemein. Er ist ein Nahrungsspezialist und ernährt sich zum größten Teil von Wespen, Hummeln, Bienen und deren Larven. Seine Krallen sind wenig gekrümmt und zum Ausgraben von Wespennestern geschaffen und die Federn im Gesicht sind schuppenartig und …

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Hirschkäfer

Auffällig kurzlebig. Vor allem die Entnahme von Alt- und Totholz, der Einschlag von Altbäumen, die Anpflanzung standortfremder Arten und der ersatzlose Verlust von Altbäumen in Alleen und Streuobstwiesen werden als Gründe für den Rückgang der Tierart gesehen. Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) wird auf der bundesweiten Roten Liste in der Kategorie 2 …

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Moorfrösche

Zwischen Land und Wasser. Der Moorfrosch (Rana arvalis), eine kleine Froschart mit einer Größe von maximal sieben Zentimetern. Meist hell- bis dunkelbraun gefärbt ist er ziemlich unscheinbar, bis die Froschmädchen erscheinen. Dann zeigen die Männchen, was sie so drauf haben und entwickeln eine intensive Blaufärbung. Laichzeit vorbei, Schau beendet!

In Deutschland steht der M…

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Wildgänse

Ausdauernde Flieger. Bis zu 180 000 arktische Wildgänse aus sibirischen Brutgebieten überwintern am unteren Niederrhein, dem größten Rastgebiet Westeuropas. In den Monaten die sie hier verbringen, fressen sie sich Fett für den Rückflug an. Nahrung suchen sie hauptsächlich an Land, seltener im Wasser gründelnd.

Sie leben v…

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Flamingos

Naturschauspiel im Zwillbrocker Venn. Es ist die weltweit nördlichste Brutkolonie von Flamingos (Phoenicopteridae), die sich im Zwillbrocker Venn – nördlich des Naturpark Hohe Mark –  seit den 1980er Jahren angesiedelt hat. Zunächst waren es nur wenige Chile-Flamingos, später kamen dann noch Europäische Rosa Flamingos hinzu. Karibische- und Zwergflamin…

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im Naturparkhaus, Tiergarten Schloss Raesfeld
Tiergarten 1
46348 Raesfeld
Tel.: 02865 – 60910
E-Mail: np-hohemark@raesfeld.de