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„Naturschutzbemühungen sollten – frei nach den kalifornischen Wissenschaftlern Catherine Rich und Travis Longcore – nicht nur eine Geschichte des Tages, sondern auch der Nacht erzählen.“

Für das Aufgreifen dieser Idee bietet die Büngerner/Dingdener Heide beste natürliche Bedingungen. Der Einfluss von Licht auf Mensch und Tier ist beträchtlich. Licht beeinflusst das Verhalten und ist für den Biorhythmus verantwortlich.
Die meisten Lebewesen haben sich im Laufe der Evolution dem Licht angepasst. Licht zur falschen Zeit stört diesen Biorhythmus.
Künstliche Lichtquellen verändern das Verhalten und beeinträchtigen die Orientierung. Die natürliche Nacht, das Sternenlicht und der Rhythmus der Dunkelheit bestimmen das Leben von Pflanze, Tier und Mensch und haben einen vielfach unterschätzten, gefährdeten Wert.

In dem Projekt „Nacht in der Büngerner / Dingdener Heide“  werden nachtaktive, lichtsensible Tiergruppen sowie ihr Lebensraum untersucht – bezogen auf Lichteinfluss
und Lichtverschmutzung. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Wertschätzung der nächtlichen Dunkelheit als „Biotop“. Nachtlebensräume werden erhalten und gefördert.

Projektträger ist die Biologischen Station im Kreis Wesel, Projektpartner der Naturpark Hohe Mark und die „Stiftung Büngerner/Dingdener Heide“

Möglich wird dies durch eine Förderung Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe und die Einbindung der Biologischen Station im Kreis Wesel in die schon seit 2007 bestehende Kooperation des LVR und den in 2023 vom LWL gegründeten Naturfonds.

Ziegenmelker

Ein wahrer Tarnkünstler, das ist der nachtaktive Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus), der auch Nachtschwalbe genannt wird. Er ist so gut getarnt, dass man ihn selbst tagsüber kaum entdecken kann.

Der Ziegenmelker bevorzugt Heide und lichte Wälder. Als Bodenbrüter, braucht er offene Bodenstellen. Sein Gefieder, das an Laub und Baumrinde erinnert, hilft dabei, das Nest…

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Braunes Langohr

Wärmeliebender Flugakrobat. Riesige, fast körperlange Ohren, die über die Stirn mit einer Hautfalte verbunden sind und große, lebhafte Augen kennzeichnen das Gesicht des Braunen Langohr (Plecotus auritus).
Mit den großen Ohren und ihren kurzen breiten Flügeln, die für Flugstabilität sorgen, sind sie jedoch wahre Flugkünstler: Ihr Rüttelflug lässt sie auf einer S…

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Laubfrosch

Der Froschkönig (Hyla arborea). Den meisten Menschen ist der Laubfrosch aus dem Märchen oder als Wetterfrosch vertraut. Doch in der Natur gesehen haben ihn die Wenigsten. Woran das liegt? An seiner Lebensweise. Er ist ein guter Kletterer und hält sich gerne in Gebüschen oder Bäumen auf, bestens getarnt durch seine grüne Farbe.

Wer das Konzert der Laubfrösche erlebe…

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Tigerschnegel

Weichtier des Jahres 2005 und ganz überwiegend in der Nacht aktiv kann der Tigerschnegel  eher selten eine beachtliche Größe von bis zu 20 cm erreichen.

Mit ihrer auffälligen Zeichnung sind sie unverkennbar. Doch schwach gezeichnete Tiere, der auch als Großer Schnegel bekannten Art, können mit dem ebenfalls nachtaktiven Schwarzen Schnegel verwechselt werden, da er zuweilen …

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Gewöhnlicher Nachtwolf

Außergewöhnlich mütterlich. Es gibt etwa 1000 Arten von Spinnen in Deutschland. Wolfsspinnen bilden unter diesen Arten eine eigene Familie. Der Gewöhnliche Nachtwolf (Trochosa terricola), den Namen hat die Wolfsspinne wohl  von ihrer Art zu jagen, denn sie webt keine Netze, jagt auf Sicht. Ihre Nahrung sind Insekten wie Laufkäfer, Heuschrecken Fliegenlarven, aber auch ande…

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Kleines Glühwürmchen

Leidenschaftliches Leuchten. Eigentlich sind es ja gar keine Würmchen, die Glühwürmchen, sondern Käfer. Die verschiedenen Arten bilden innerhalb der Ordnung der Käfer eine eigene Familie, die Leuchtkäfer.
Bei uns werden sie Glühwürmchen oder Johanniswürmchen genannt, weil das Weibchen an einen Wurm erinnert, und wegen ihrer speziellen „Leuchtzellen“ an der Bauchseite d…

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Birken-Zahnspinner

Der Birken-Zahnspanner (Pheosia gnoma) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae). Er ist stark an das Vorkommen von Birken gebunden, an denen sich auch seine Raupen bevorzugt entwickeln – gelegentlich kann man diese aber auch an Pappeln finden.
In den bodensauren Waldungen der Dingdener Heide, wo die Birke weit verbreitet ist, findet dies…

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Achat Eulenspinner

Attraktiver Nachtfalter. Der filigran gezeichnete Achat-Eulenspinner (Habrosyne pyritoides), kann als typische Art der Brombeergebüsche und Waldsäume innerhalb der Dingdener Heide angesehen werden.
Seine Vorderflügel sind beeindruckend schön und ähnlich gemustert, wie der Halbedelstein. Die Färbung seiner Hinterflügel ist eher graubraun und in der Mitte heller. Span…

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Großer Kahnspinner

Leuchtend grüne Schönheit. Früher auch als Eichen-Kahneule bekannt, repräsentiert dieser schöne Falter wie kaum ein anderer die eichenbetonten Waldungen im Gebiet Büngener/Dingdener Heide.
Die Falter erreichen in Europa eine Flügelspannweite von 17 bis 23 Millimetern und haben einen mittelmäßig bis kräftig gebauten Körper. Ihre Vorderflügel sind breit und werden nur 1,5…

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Mittlerer Weinschwärmer

Nutznießer eingeschleppter Pflanzen und ein herrlich bunter Nachtfalter ist der Mittlere Weinschwärmer ( Deilephila elpenor). Bei Einbruch der Dunkelheit schwirrt er  von Blüte zu Blüte, ganz so, wie man es am Tage von Taubenschwänzchen kennt.
Von Mitte Mai bis ungefähr Anfang Juli kann man ihn fliegen sehen. Bevorzugt werden feuchtere Gebiete, wo Weidenröschen wac…

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Kleines Nachtpfauenauge

Schillernd elegant. Das Kleine Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia) kann als typische Art der Calluna-Heiden eingestuft werden, wenngleich es auch in anderen Lebensraumtypen gefunden werden kann. Die kurzlebigen Falter, sie leben nur wenige Tage, sind überwiegend tagaktiv und man kann die Männchen bereits ab Anfang April fliegen sehen. Die flugfaulen Weibchen verharren nach dem …

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Forleule

Perfekte Tarnung. Die Forleule (Panolis flammea) , auch Kieferneule genannt, ist ein eher kleiner Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von 30-40mm. Die Färbung der Vorderflügel des Nachtfalters ist verhältnismäßig bunt und kontrastreich und beinhaltet zimtrote, gelbbraune und graubraune Elemente. Auffällig sind die charakteristischen weißen Flecken. Mehr erfahren

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