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Naturaktionen- Tage in der Natur

2021 Naturaktionen

 

 

  • „Wir machen Natur erlebbar“

Schüler der 3. Klasse der Schule-am-Siedlerweg waren zu Gast im Naturpark Hohe Mark und verbrachten einen unvergesslichen Naturaktionstag in den Wäldern rund ums Naturparkhaus in Raesfeld

Mit viel guter Laune und gespannt auf eine Outdoorveranstaltung in den Wäldern am Naturparkhaus in Raesfeld, stiegen die Schüler und Begleitlehrer der Grundschule aus Oberhausen aus dem Bus.

Nach einer Vorstellungsrunde berichteten die Mitarbeiter der NaturErlebnisSchule  von historischen Aufzeichnungen, die erst kürzlich im Schloss gefunden worden waren. Dieses Dokument enthielt Informationen wonach ein erheblicher Schatz, der bei Kriegseinsätzen erbeutet worden war, sich in den Schlosswäldern befinden würde.

Motiviert und interessiert machte sich die 3 c auf die Reise den Schatz zu bergen. Schnell war den Kindern klar, dass es ohne gemeinsame Absprachen und organisierte Zusammenarbeit nicht zu schaffen wäre, die bevorstehenden Kletterübungen und Interaktionsspiele zu bestehen. „Der Ehrgeiz der Kinder war geweckt und im Laufe des Tages wurden die Schüler*innen immer selbstsicherer in dem für sie weitgehend ungewohnten Umfeld, der Natur“, so die Beobachtung von Barbara Kraß, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Naturparks Hohe Mark e. V.. Nach einem gemeinsamen Picknick unterm Blätterdach ging es mit viel Ideenreichtum weiter auf Schatzsuche. Mit viel Freude und verdient stolz wurde die Schatzkiste von einer kleinen Insel geborgen und redlich an alle aktiven schatzsuchenden Naturentdecker verteilt. Der Stab der Weisheit begleitete die Kinder durch den Tag und erinnerte an Werte wie: zuhören, vertrauen, anderen helfen und aufmuntern.

 

  • „Lebensraum Wald im Wandel der Zeit“

Schüler der 4. Klasse der Alsfeldschule aus Oberhausen waren zu Gast bei der Biologischen Station im Zwillbrocker Venn in Vreden und setzten sich am Naturaktionstag mit der Auswirkung menschlichen Handels auf den Wald auseinander.

Pünktlich fuhr der Bus zur vereinbarten Zeit an der Biologischen Station in Zwillbrock vor. Die 4. Klasse der Alsfeldschule war angereist und in froher Erwartung eines spannenden Naturaktionstages rund um die Biologische Station in Zwillbrock. Nach der langen Busfahrt, mussten alle Schüler*innen erst einmal vor Ort ankommen. Gut gestärkt, formulierten alle Schüler*innen ihre Erwartungen an den Aktionstag in der Natur, auf den man sich im Klassenverbund schon so lange gefreut hatte, ins „Waldmikrofon“. Zu Beginn wurde der Umgang miteinander und der Umgang mit der Natur im Stuhlkreis besprochen. An Hand von Bildkarten konnte sich jeder Schüler, jede Schülerin für eine Karte zum Thema rund um den Wald entscheiden und Vorkenntnisse und Gedanken mit den Mitschüler*innen austauschen. Durch die vielfältige Nutzung des Waldes wurden die Interessen- und Zielkonflikte zwischen der Nutzung als Rohstofflieferant für wirtschaftliche Zwecke und dem Konflikt der Funktion als Erholungs- und Klimaschutzwald von den Kindern gut herausgearbeitet. Die Schüler*innen nannten Dinge, die im Alltag häufig gebracht werden, wie Stühle und Tische und auch Papier. Die Kinder überraschten mit themenübergreifenden Kenntnissen. Eine Schülerin beschrieb den „Treibhauseffekt“ und ein anderer Schüler gab seine Kenntnisse zu Baumringen und Humusbildung, der so wichtig für weiteres Pflanzenwachstum ist, zur weiteren Anregung in den Kreis der Klasse.

Nach dem theoretischen Teil des Tages freuten sich alle auf die Entdeckung des Naturschutzgebietes rund ums Zwillbrocker Venn, einschließlich ausgiebigem Picknick. Unterwegs gab es immer wieder Informationen von der Biologin Frau Kern zum Moor-, Wald-, Feuchtwiesen und Gewässergebiet im Kreis Borken. Die Kinder erfuhren, dass Pflanzen und Tiere des Waldes wichtige „Klimaschutzbeauftragte“ sind.

Aufgrund der Nähe zur Grenze zu den Niederlanden wusste Frau Kern auch von einigen Schmugglergeschichten aus vergangenen Tagen zu berichten, die besonders spannend für die Kinder waren.

Für die motivierten Schüler*innen waren die angeleiteten Naturerlebnisspiele, die Bodentierbestimmungen und das freie kreative Spielen ein tolles Erlebnis.

Am Nachmittag war die übereinstimmende Meinung der ganzen Klasse, dass es ein gelungener Naturaktionstag in den Wäldern rund ums Zwillbrocker Venn war.

 

  • „Unterwegs im Wald, der viele wichtige Funktionen für Mensch und Tier übernimmt!“

Schüler der 8. Klasse der Jeannette Wolffs Schule aus Dortmund waren zu Gast bei der Biologischen Station im Zwillbrocker Venn in Vreden und setzten sich am Naturaktionstag mit der Auswirkung menschlichen Handels auf den Wald auseinander.

Die 8. Klasse der Jeannette Wolffs Schule war zur Biologischen Station Zwillbrock gefahren, um mehr über die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen (UN) und den vielfältigen Aufgaben des Waldes zu erfahren. Eine Auswahl der verschiedenen Ziele aus den Themen: Kultur, Politik, Ökologie, Ökonomie und Soziales wurde im Stuhlkreis besprochen. In anschließenden aktiven Fragerunden konnte jeder Schüler, jede Schülerin die eigene Meinung zu vorgegebenen Fragestellungen deutlich machen. Im Anschluss ging es zu einer digitalen Naturerlebnisrallye ins Gelände rund um das Zwillbrocker Venn. In kleinen Gruppen zogen die Schüler*innen los, um die Aufgabenstellungen zu örtlichen Themen, so wie zu allgemeinen Naturschutzthemen zu beantworten. Hintergrundinformationen rundeten den Biparcours ab. Die Rallye behandelte alle 17 Ziele für eine lebenswerte Welt und auf dem Weg wurde so das Naturschutzgebiet von den Teilnehmer*innen erkundet.

In den Räumlichkeiten der Biologischen Station wurden die Fragen der Biparcours-App im Nachgang besprochen und das Meinungsbild der Schüler*innen erneut abgefragt.

Durch die aktive Auseinandersetzung mit den 17 Nachhaltigkeitszielen wurden die Fragen der Eingangsrund nun am Ende des Naturaktionstages von einigen Schüler*innen anders beantwortet und ein Umdenken deutlich.

 

 

Möglich wurden die Naturaktionstage durch die Vermittlung und Unterstützung des Verbandes Deutscher Naturparke e. V., sowie durch die finanzielle Beteiligung des Unternehmens Kaufland, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Schulklassen mit einem hohen Anteil von Kindern aus sozial benachteiligten Familien einen Naturerlebnisausflug in einen benachbarten Naturpark zu ermöglichen, da diese Kinder oft wenig Möglichkeiten für Naturerlebnis haben. Organisiert wurde der Naturaktionstag durch den Naturpark Hohe Mark e. V.

 

 

 

 

 

 

2019 Naturaktionen

 

  • Städtische Förderschule „Schillerschule“ aus Oberhausen zu Gast im Naturpark Hohe Mark

Der Boden hat viele Funktionen und hält viele Fragen für uns bereit! Er bietet Platz zum Leben, auf ihm wachsen unsere Lebensmittel, er filtert und speichert unser Wasser, baut Schadstoffe ab und erzählt Geschichten. Eine spannende Entdeckungsreise in das Ökosystem Boden konnten Schüler und Schülerinnen der Städtischen Förderschule „Schillerschule“ aus Oberhausen am Mittwoch, den 10.07.2019 beim Naturaktionstag im Naturpark Hohe Mark Mark in Kooperation mit der Biologischen Station Zwillbrock antreten.  Ermöglicht wurde dieser Aktionstag durch eine Kooperation des Verbandes Deutscher Naturparke e. V. (VDN) mit dem Unternehmen Kaufland, das die Kosten für den Naturaktionstag im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements übernimmt.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin, Frau Dagmar Beckmann, wurde das Frühstück auf dem Naturspielgelände im Tiergarten Schloss Raesfeld ein Picknick in der Natur und die Schüler und Schülerinnen gestärkt für ein im Lebensalltag seltenes Naturerlebnis im Wald.

Dipl. Landschaftsökologin Bettina Hüning, von der Biologischen Station Zwillbrock e. V., konnte mit ihrer Geschichte „Das ist meine Natur“ in der es u.a. um den Lebensraum von Dachs, Regenwurm und Erdwespe ging, die Bedeutung des Bodens und deren Bewohner anschaulich darstellen.

Die Schüler und Schülerinnen waren interessierte  Zuhörer und konnten erfahren, welche Aufgaben die Tiere im Ökosystem Boden übernehmen. Wonach riecht unsere Erde? Wie unterschiedlich fühlt sich Boden an? Wer lebt im und auf dem Boden? Wie schwer ist es ein Loch in den Boden zu graben, wie der Dachs es tut? Kann man mit Erdfarben malen wie frühere Höhlenbewohner? An verschiedenen Stationen konnte das Ökosystem Boden genauer unter die Lupe genommen und Bezug auf die Bedeutung des Bodens als Grundlage für das eigene Leben eingegangen werden.

 

Hintergrund:

Kaufland unterstützt die „Naturaktionstage“ in Naturparken

Die Naturaktionstage sind Teil des breit angelegten gemeinsamen Engagements von Kaufland und VDN für die Naturparke in Deutschland. Ziel der Kooperation ist, Kinder aus einem städtischen Umfeld den Zugang zu Naturerlebnissen zu ermöglichen. Durch das Engagement von Kaufland können seit 2018 deutschlandweit 40 Klassen an Grund- und weiterführenden Schulen eine eintägige Exkursion in einen nahegelegenen Naturpark durchführen.

Und das sind nur ein paar Funktionen unserer Böden. Böden sind wertvoll, sie sind wahre Schätze – Bodenschätze!

 

Naturpark-Entdeckertag mit den Kindergartenkindern „Die Waldmäuse“ aus Heiden unterstützt von CosmosDirekt am 26.09.2019

Thema: Steinzeit /Düwelsteene

Der Natur-Entdeckertag wurde mit einer musikalischen Gesangsrunde im Holzklotzkreis mitten im Wald begonnen.

Die Entdeckungstour mit den Kindern des Waldkindergartens „Die Waldmäuse“ in Heiden stand unter dem Motto „Die Steinzeit“. Die Tour startete am 26. 09. 2019 gegen 9.30 Uhr vom Gelände des Kindergartens und führte von dort zu den 2,6 km entfernten „Düwelsteenen“, einem jungsteinzeitlichen Großsteingrab der Trichterbecherkultur (etwa 3500–2800 vor Chr.).

Nach einer Frühstückspause im Bereich des am Wege gelegenen „Elfenmooses“ wurde den Kindern anhand vorbereiteter Bildtafeln erläutert, wie schon die frühen Vormenschen einfache Gerätschaften – nämlich Steine und Stöcker –nutzten, um sich gegen Tiere zu wehren oder besser an Nahrung zu gelangen. Das Ganze wurde auch spielerisch umgesetzt, in dem die Kinder in den umliegenden Bäumen aufgehängte (künstliche) Bananen durch lange Holzstäbe „ernten“ konnten oder mit kleineren Stöcken gezielt herabwarfen. Der Gebrauch von Steinen zum Öffnen harter Nüsse wurde an Walnüssen geübt; hierbei ist eine gewisse Geschicklichkeit vonnöten, um die Nüsse nicht völlig zu zermalmen, auch zeigte sich schnell, dass das „Hammer- / Amboss-Prinzip“ (flacher Stein als Unterlage, kleiner harter Stein als Hammer) am wirkungsvollsten ist.

Anhand weiterer Tafeln lernten die Kinder, dass das erworbene Wissen per Anschauung schon früh von den Erwachsenen an die Nachkommen weitergegeben wurde. Auch die Weiterentwicklung der Steingeräte wurde demonstriert (Herstellung scharfkantiger Feuersteinartefakte).

Ein bedeutender Schritt in der Kulturgeschichte der Menschheit war der Übergang vom nomadisch lebenden Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern und Viehzüchter. Anhand vieler Tierfiguren wurde gezeigt, welche davon nach und nach zu Haustieren wurden (zuerst Hund, dann Schaf, Schwein, Ziege, Rind etc.).

Danach ging es weiter Richtung „Düwelsteene“. Auf dem Weg dorthin wurden die Kinder aufgefordert, an einer bestimmten Stelle geeignete Steine zu suchen, die den großen Steinen des Grabes weitgehend entsprechen sollten (möglichst eine flache Seite).

Aus den von den Kindern aufgesammelten Steinen und mitgebrachten Material wurde von den Teilnehmern die Grabanlage im Kleinen nachgebaut. Als Anschauung diente die vorhandene Informationstafel, so dass die Kinder die einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehen konnten wie zum Beispiel der Transport schwerer Steine mit Hilfe von Rundhölzern. Auch für manche der anwesenden Erwachsenen war es überraschend, dass die heute sichtbaren Findlinge, die den Kern der Anlage bildeten, früher komplett von einem Erdhügel ummantelt waren.

Nach Vollendung des Nachbaus des Großsteingrabes „en miniature“ machten sich die Kinder auf Schatzsuche. Einem alten Bericht zufolge sollen die Erbauer der jungsteinzeitlichen Grabanlage nördlich derselben einen Schatz versteckt haben. Und tatsächlich: nach eifriger Suche mit Grabstock und mit bloßen Händen fanden sich im Sandboden eine Reihe von gelochten Rundscheiben aus (edlem) Stein, wie sie einst als Amulette getragen wurden, so dass jedes der Kinder mit einer solchen als Erinnerungsstück an diesen „Steinzeittag“ nach Hause ziehen konnte. Für alle teilnehmenden Kinder, Eltern und ErzieherInnen war der Tag ein voller Erfolg. Frau Fockenberg, Leiterin des Waldkindergartens

„Die Waldmäuse“ bedankte sich bei Herrn Arno Straßmann ganz herzlich für den besonderen Naturerlebnistag. Herr Straßmann, 1. Vorsitzender des Vereins Naturparkführer Hohe Mark e.V., konnte durch seine Fachkenntnis allen Anwesenden viel neues Wissen zu den „Düwelsteenen“, die das Wahrzeichen der Heimatgemeinde der Kinder sind, vermitteln, freute sich Barbara Kraß vom Naturpark Hohe Mark, die den Kontakt zwischen dem Waldkindergarten und dem Verband deutscher Naturparke (VDN) hergestellt hatte. Der Naturpark-Entdeckertag wurde unterstützt durch CosmosDirket und dem Verband deutscher Naturparke (VDN).

Hintergrund:
CosmosDirekt unterstützt „Naturpark-Entdeckertage“

Das Unternehmen CosmosDirekt ist neuer Partner des Verbandes Deutscher Naturparke und unterstützt im Rahmen eines Sponsorings über 40 Naturpark-Entdeckertage, die Naturparke in Kooperation mit Schulen oder Kitas in den Winterwochen durchführen. Ziel des Projektes ist es, Kindern den Zugang zur Natur zu ermöglichen und Informationen über die Natur erlebnisorientiert zu vermitteln.

 

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