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Hirschkäfer

Auffällig kurzlebig. Vor allem die Entnahme von Alt- und Totholz, der Einschlag von Altbäumen, die Anpflanzung standortfremder Arten und der ersatzlose Verlust von Altbäumen in Alleen und Streuobstwiesen werden als Gründe für den Rückgang der Tierart gesehen. Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) wird auf der bundesweiten Roten Liste in der Kategorie 2 „stark gefährdet“ geführt.

Die Männchen zeichnen sich durch einen stark verbreiterten Kopf aus. Sie haben einen mächtigen, geweihähnlichen Oberkiefer und erreichen eine Körpergröße bis zu neun Zentimetern. Die Weibchen werden bis zu sechs Zentimeter groß. Somit sind sie die größten Käfer in Mitteleuropa. Das Geweih tragen jedoch nur die Männchen.

 

Hirschkäfer leben in alten Eichen- und Eichenmischwäldern, Buchenwäldern mit Totholzanteil oder absterbenden Altholz. Er ist ausgesprochen ortstreu. Zur Paarungszeit schwärmen die Käfer in Laubwäldern herum. Für die Reifung der Keimzellen brauchen Männchen und Weibchen Baumsaft, der bestimmte Pilze enthält.  Die Wundstellen an Bäumen werden durch Frostrisse, Blitzschlag und Windbruch verursacht. Nach der Begattung gräbt sich das Weibchen zwischen 30 und 50cm tief in die Erde ein und legt im Laufe von zwei Wochen 50 bis 100 Eier an morsche Wurzelstöcke. Bis eine Larve zu einem ausgewachsenen Käfer wird, können zwischen drei und sieben Jahren vergehen.

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