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Zauneidechse

Mächtig prächtig. Die Zauneidechse wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum „Reptil des Jahres 2020“ ernannt. Lacerta agilis, so ihr wissenschaftlicher Name, zählt zur Gattung der Smaragdeidechsen und hat in Mitteleuropa meist eine Länge von 18-20 cm. Charakteristisch für die variabel gezeichneten Reptilien ist neben den prächtig grünen Flanken der Männchen eine braune Rückenfärbung mit dunklen Flecken und drei meist nur angedeutete weiße Linien. Aber Farbvarianten mit rotem Rücken oder „Schwärzlinge“ und fast zeichnungslose Tiere sind möglich.

Strukturreiche Flächen im Offenland, Saum- und Übergangsbereiche an Wald- und Feldrändern sind bevorzugte Wohnorte. Als Kulturfolger bewohnen sie auch gerne naturnahe Gärten oder entlang von Straßen, Bahnstrecken oder Zäunen – daher ihr deutscher Name”Zauneidechse”.

In Deutschland kommt die Zauneidechse in allen Bundesländern vor. Trotzdem steht sie auf der Roten Liste. Durch die zunehmend ausgeräumten Landschaften gilt ihre Art inzwischen als gefährdet oder sogar stark gefährdet.

Ihre Art ist streng geschützt. Da sie im Anhang der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union aufgelistet ist, ist zudem ihr Lebensraum geschützt.

 

Die tagaktiven Tiere suchen zum Aufwärmen gut sonnige Bereiche auf. Bei hohen Temperaturen bleiben sie jedoch in feuchten Bereichen oder ganz in ihrem Unterschlupf. Die Tiere sind etwa die Hälfte des Jahres aktiv. Sie ernähren sich räuberisch von Insekten und Spinnen und fressen besonders gerne Heuschrecken und Raupen.

Die männlichen Tiere verlassen die Winterquartiere meist im März oder April und beenden ihre Aktivitäten im August. Weibchen treten etwas später in Erscheinung. Am längsten sind jedoch die Jungtiere zu sehen. Sie ziehen sich meist erst im September zurück.

 

 

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