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Außerschulischer Lernort Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld

Natur sehen, hören, riechen

Der renaissancezeitliche Tiergarten Schloss Raesfeld wurde von Alexander II. von Velen in der Mitte des 17. Jahrhunderts auf rund 100 ha angelegt. Typische Landschaftselemente wie Wald- und Wiesenflächen, Quellen, eine Heidefläche, Bäche und Teiche mit ihrer jeweils charakteristischen Pflanzen- und Tierwelt stellen interessante Orte für unterschiedliche Naturexkursionen im Jahreskreis dar.

Frau Dr. Stefanie Bölting begleitet im Tiergarten Schloss Raesfeld für die Lernwerkstatt des Kreises Borken naturbezogene Exkursionen für Schulkassen mit verschiedenen Themenschwerpunkten.

Den Schülern und Schülerinnen wird Raum und Zeit gegeben, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. Naturerfahrungsspiele helfen dabei, die Sinne zu schärfen und die Aufmerksamkeit auf die Natur zu lenken.

Die Kinder lauschen den Geräuschen des Waldes und riechen die unzähligen Aromen. Sie fokussieren ihren Blick auf ganz besondere “Schätze” der Natur oder sie werfen einen Blick in die Kronen mächtiger Bäume. Sie spüren den Waldboden und ertasten Bäume und Pflanzen. Das Naturerleben nimmt gefangen und weckt Freude und Interesse an der Natur. Es kann als eigenständiges Thema gewählt werden oder Themen können kombiniert werden.

Tiergarten Rallye
Nach einer kurzen Einführungsphase erhalten die Schüler einen Wegeplan. Nun bewegen sie sich selbständig auf vorbestimmten Wegen durch das Areal des Tiergartens Schloss Raesfeld. Dabei gilt es unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen.

Sie erhalten einen Einblick in die Bedeutung der Schlossanlage für die Menschen früher wie auch heute. Darüber hinaus lernen sie auch charakteristische Pflanzen und Tiere aus den unterschiedlichen Landschaftselementen des renaissancezeitlichen Tiergartens kennen.

Boden
Die Schüler/innen der Grundschule hören, riechen, fühlen und betrachten das Laub und beschäftigen sich mit der Frage, was mit dem Laub auf dem Boden passiert. Sie erkennen, dass es sich im Laufe des Jahres verändert und legen eine Zersetzungsreihe an (Zersetzungsspuren verweisen auf die Rolle der Bodentiere).
Sie suchen nicht nur in der Laubstreu, sondern drehen auch die am Boden liegende Steine oder Äste herum und schauen, was sich darunter befindet. Sie sammeln Bodentiere, betrachten sie und bestimmen sie mithilfe einer Bestimmungsliteratur.

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I erarbeiten an verschiedenen Stationen die Vielfalt des Themas: Die Laubzersetzung und Humusbildung, die Bestimmung von Bodentieren wie auch die Erarbeitung des Bodentyps und der Bodenart.

Ein vorhandener Bodeneinschlag ermöglicht einen guten Blick auf die Bodenhorizonte. Durch eine Fingerprobe werden Aussagen zur Bodenart möglich. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen Rückschlüsse auf die Nutzung des Bodens bzw. die potentiell natürliche Waldgesellschaft.
Die Ergebnisse der Arbeit an den einzelnen Stationen werden von den Schülern dokumentiert und ermöglichen eine weitergehende Auswertung bzw. Bearbeitung im Unterricht.

Wiese
Bunte Wiesen gleichen einem Meer von Farben und Düften und bieten zahlreichen Bewohnern einen Lebensraum. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, der Wiese mit allen Sinnen zu begegnen. Sie lauschen den Geräuschen der Insekten, erkennen die Farbenvielfalt, ertasten die Pflanze in ihrer ganzen Gestalt und nehmen unterschiedliche Gerüche wahr.

Sie machen sich auf die Suche nach bestimmten Pflanzen der Wiese und lernen die unterschiedlichen Wiesenpflanzen kennen. Die Kinder beobachten das Verhalten der Blütenbesucher, sammeln sie ein und nehmen sie genau unter die Lupe.

… und manchmal hält man plötzlich einen Frosch in der Hand.

Wald
Im Tiergarten findet man unterschiedliche Waldtypen auf relativ kleinem Raum. Neben Laubmischwäldern gibt es auch Nadelbaumbestände und Erlenbrüche.  Je nach Jahreszeit gibt es zahlreiche Anlässe zu Exkursionen.
In Walderlebnisspielen erfahren die Schüler/innen die Natur mit allen Sinnen. Sie lauschen auf die Geräusche des Waldes, schauen auf den Waldboden und in die Kronen der Bäume und machen immer wieder neue Entdeckungen. Sie ertasten die unterschiedliche Struktur von Baumrinden oder riechen und fühlen den Waldboden. Sie machen spannende Erfahrungen und entwickeln ganz spielerisch Freude und Interesse an der Natur. Darüber hinaus soll aber auch das naturwissenschaftliche Arbeiten im Wald nicht zu kurz kommen. Die Schulkinder entdecken und sammeln, sie betrachten, messen und zeichnen, sie bestimmen und dokumentieren.

Gewässer
Im Tiergarten Schloss Raesfeld findet man unterschiedliche Gewässerformen vor. Da gibt es nicht nur die Schlossgräfte, sondern auch mehrere Teiche, Bachläufe, Quellen und andere saisonale Gewässer. Die Wellbrockquelle ist eine von mehreren Sickerquellen im Tiergarten. Es können viele Tiere beobachtet werden, die sich am Gewässer aufhalten. So sieht man auf der Gräfte viele Entenvögel, Rallen, Schwäne und Gänse. Auch der Graureiher zeigt sich den Besuchern gerne.

Die Kinder erhalten die Möglichkeit das Element Wasser mit allen Sinnen wahrzunehmen. Sie machen sich auf die Suche nach Wassertieren und beobachten diese in ihrem Lebensraum. Mit einem Kescher sammeln sie Tiere ein und nehmen sie anschließend unter die Lupe. Anhand von Karteien werden die Tiere bestimmt. Ältere Schulkinder können mit einer modernen medialen Ausstattung neben biologischen auch chemische und physikalische Untersuchungen durchführen.

Themen im Jahreskreis
Frühblüher
Im zeitigen Frühling erwacht der Tiergarten zu neuem Leben. Buschwindröschen und Scharbockskraut bilden einen herrlichen Blütenteppich, der zu genauerer Betrachtung und Untersuchung einlädt. Darüber hinaus säumen weitere Frühblüher wie z.B. Gänseblümchen, Sauerklee oder Gundermann den Weg. Frühblüher sollen bestimmt, Speicherorgane bezüglich Bau und Funktion thematisiert werden. Einfache Versuche zum Stärkenachweis lassen sich auch in der Natur durchführen. Die Schüler erkennen den Zusammenhang zwischen Lichtverhältnissen am Waldboden und Entwicklung der Frühblüher.

Waldfrüchte Im Herbst laden eine Vielzahl an Waldfrüchten zum Sammeln, genauen Betrachten und Bestimmen ein.
An ganz konkreten Beispielen lässt sich die Verbreitung der Früchte durch den Wind, das Wasser oder durch Tiere exemplarisch erarbeiten. Es wird die Frage gestellt, wozu der Baum überhaupt Früchte produziert.

 

Fraßspuren an Fichtenzapfen
Fraßspuren an Fichtenzapfen lassen sich insbesondere in der kalten Jahreszeit thematisieren. In dieser Zeit sind Eichhörnchen, Mäuse, Spechte und gelegentlich auch Fichtenkreuzschnäbel zu Gast im Fichtenwald, denn unter den Deckschuppen der Fichtenzapfen finden sie einen nahrhaften Kern. Die Schüler sammeln Zapfen mit Fraßspuren, schauen sie genau an, vergleichen sie und erfahren, dass jedes dieser Tiere seine ganz eigene Technik zur Gewinnung der nahrhaften Samen entwickelt hat.

Exkursionen werden sowohl halb- als auch ganztägig jeweils mittwochs angeboten!

Frau Dr. Stefanie Bölting
Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld

Tiergarten 1
46348 Raesfeld

Telefon: 01637335608
Fax: 02865 609129
E-Mail: lernwerkstatt@raesfeld.de

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Naturpark Hohe Mark 
im Naturparkhaus, Tiergarten Schloss Raesfeld
Tiergarten 1
46348 Raesfeld
Tel.: 02865 – 60910
E-Mail: np-hohemark@raesfeld.de