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Lernwerkstatt Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld

Der außerschulische Lernort am Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld bietet Veranstaltungen in der Natur zu den Lebensräumen Wald, Wiese, Gewässer und Boden an. Die SchülerInnen werden unter anderem eingeladen, den Wald im Frühling und Herbst kennenzulernen. Dabei werden Phänomene entsprechend der Jahreszeiten, wie die Frühblüher im Frühling, die Vielfalt der Waldfrüchte im Herbst und die Fraßspuren an Fichtenzapfen im Winter, angesprochen. Alle Angebote des außerschulischen Lernortes ermöglichen es den SchülerInnen, die Natur mit allen Sinnen zu erleben.

 

Die Lernwerkstatt Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld wird, wie auch die Lernwerkstatt Biotopwildpark Anholter Schweiz, in der Gestaltung und Ausführung ihrer Bildungsprogramme für Schulklassen intensiv vom BNE-Regionalzentrum „Stiftung Natur und Landschaft Westmünsterland“ in Zwillbrock unterstützt. Den Schulen im Kreis Borken steht dadurch an drei Standorten ein umfangreiches Angebot an BNE-Bildungsprogrammen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten zur Verfügung. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ermöglicht jedem, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Natur mit allen Sinnen erleben

Dauer: 2,5 – 3,5 Stunden

In der Natur gibt es viel zu erforschen! Kunterbunte Farben, verschiedenste Materialien und vielfältige Gerüche schärfen die Sinne, regen die Fantasie an und wecken den Entdeckergeist! In dieser Exkursion wird den SchülerInnen besonders viel Raum und Zeit gegeben, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. Naturerfahrungsspiele helfen dabei, die Aufmerksamkeit auf die Natur zu lenken. Die SchülerInnen lauschen den Geräuschen des Waldes, riechen die unzähligen Aromen und ertasten mit ihren Händen Bäume, Pflanzen und andere Naturgegenstände. Sie spüren den Waldboden unter den Füßen und fokussieren ihren Blick auf ganz besondere Schätze der Natur. Spielerische Aktivitäten im Wald und der Umgang mit Waldmaterialien ermöglichen es den SchülerInnen, einen persönlichen Zugang zur Natur aufzubauen und sich selbst als Teil der Natur zu erleben. So wird eine emotionale Grundlage für den achtsamen Umgang mit der belebten Umwelt geschaffen. Die SchülerInnen entdecken auf eine besondere Art und Weise die biologische Vielfalt ihrer Umgebung und erhalten Wissen um ihre Bedeutung und ihren Schutz. Sie schulen ihre sinnliche Wahrnehmung, ihre Konzentrationsfähigkeit und ihre motorischen Fähigkeiten.  Direkte Naturerfahrungen stärken zudem Selbstvertrauen und Wohlbefinden und fördern die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Der Einfluss der Menschen auf die Natur wird erkannt. Dieses Thema kann als eigenständiges Thema gewählt werden oder mit anderen Themen kombiniert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Boden

Dauer: 2,5 – 3,5 Stunden

Boden ist mehr als nur „Dreck“ – er ist Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen! Boden dient als Baustoff und Lieferant von Rohstoffen, als Wasserspeicher und -filter, als Speicherort fossiler Energieträger und vieles mehr. Je nach Bodenart ergeben sich nicht nur unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten, sondern es lassen sich auch Rückschlüsse auf die potenziellen natürlichen Lebensgemeinschaften aus Pflanzen und Tieren ziehen. In einer Handvoll Boden können mehr Lebewesen zu finden sein, als es Menschen auf der Erde gibt! In dieser Exkursion lernen die SchülerInnen die Vielfältigkeit des Themenkomplexes Boden kennen. Sie erforschen die Eigenschaften unterschiedlicher Bodentypen und reflektieren Bodennutzung, Bodengefährdung sowie Bodenschutz. Die SchülerInnen befassen sich mit Laubzersetzung und Humusbildung, begeben sich auf die Suche nach Bodentieren und erkennen die speziellen Anpassungen von Lebewesen an ihren Lebensraum. Unterschiedliche Naturerlebnisspiele ermöglich eine ungezwungene Annäherung an das Thema.

Wald

Im Tiergarten Schloss Raesfeld findet man unterschiedliche Waldtypen auf relativ kleinem Raum. Neben Laubmischwäldern (Eiche, Buche), gibt es auch Nadelbaumbestände (Fichte, Kiefer, Lärche) und Erlenbrüche. Darüber hinaus findet man entlang der Wege eine Vielzahl weiterer Laub- und Nadelbaumarten.

Je nach Jahreszeit bieten sich unterschiedliche Schwerpunkte für eine Exkursion an, z.B.:

Der Wald im Frühling

Dauer: 2,5 – 3,5 Stunden

Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben! Unzählige Vögel zwitschern und schon bald kann man viele Tiere bei ihren Bemühungen beobachten, einen Paarungspartner zu finden. Unterwegs im Wald können die SchülerInnen das Trommeln des Buntspechts hören und seine Spuren entdecken, die er an vielen Bäumen hinterlässt. Auch Frösche und Kröten werden im Frühjahr wieder aktiv und ziehen zu ihren Laichgewässern. Die SchülerInnen erkunden den Lebenszyklus der Amphibien und lernen den Begriff der Metamorphose kennen. Aber nicht nur im Tierreich tut sich was. An den Bäumen sind die ersten grünen Knospen zu sehen und auch am Waldboden breiten sich die ersten Pflanzen aus. Solange das Blätterdach noch nicht verdichtet ist und die warme Frühlingssonne ungehindert den Waldboden erreicht, wachsen und blühen viele Frühlingsboten innerhalb kürzester Zeit! Die SchülerInnen entdecken bei dieser Exkursion Frühblüher wie Buschwindröschen und Scharbockskraut und erforschen ihre Strategien für eine schnelle Fortpflanzung und ein schnelles Wachstum. Die gegenseitige Abhängigkeit heimischer Tier- und Pflanzenarten im Frühjahr wird verdeutlicht und die SchülerInnen reflektieren, welche Auswirkungen es hat, wenn diese Abhängigkeiten durcheinandergeraten. Sie lernen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Jahreszeiten und die Tier- und Pflanzenarten kennen. Alle Themenfelder bieten die Möglichkeit zu Naturerlebnisspielen.

 

Der Wald im Herbst

Dauer: 2,5 – 3,5 Stunden

Im Herbst gibt es viel zu entdecken! Die Blätter der Laubbäume strahlen in leuchtenden Farben und fallen sanft auf den Boden herunter. Eichhörnchen & Co. sammeln fleißig reife Früchte und Samen und legen Nahrungsvorräte an. Die Pflanzen und Tiere des Waldes bereiten sich auf den Winter vor! Doch warum liegt das Laub auf dem Waldboden nicht schon viele Meter hoch, wenn es jedes Jahr im Herbst von den Bäumen fällt? Und warum verlieren die meisten Nadelbäume ihre Blätter nicht? Bei dieser Exkursion erkunden die SchülerInnen die Unterschiede von Nadelbäumen und Laubbäumen und die charakteristischen Merkmale der Blätter und Früchte einzelner Baumarten. Sie lernen jahreszeitlich spezifische Anpassungen von Pflanzen und Tieren kennen und reflektieren mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf das Verhalten der Tiere. Was kann jede/r Einzelne tun, um Pflanzen und Tieren zu helfen? Die SchülerInnen erfassen die Wichtigkeit von Bodenorganismen für das Ökosystem Wald und können sich selbst aktiv auf die Suche nach Bodentieren machen, welche sie mit der Lupe betrachten und mithilfe von Karteien bestimmen können. Alle Themenfelder bieten die Möglichkeit zu Naturerlebnisspielen.

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiese

Dauer: 2 – 3 Stunden

Bunte Wiesen gleichen einem Meer von Farben und Düften und bieten zahlreichen Bewohnern einen Lebensraum. Bei dieser Exkursion erforschen die SchülerInnen den Lebensraum Wiese und erfassen seine Wichtigkeit für verschiedenste Tier- und Pflanzenarten. Sie beschreiben die Stockwerke einer Wiese, entdecken ihre unterschiedlichsten Bewohner und lernen spielerisch ihre speziellen Anpassungen an und ihre ökologische Bedeutung für den Lebensraum kennen. Die SchülerInnen betrachten den Aufbau bestimmter Pflanzen der Wiese, schauen sich die Laub- und Blütenblätter genau an und lernen so die unterschiedlichen Wiesenpflanzen kennen. Sie erproben Methoden der Naturbeobachtung, dokumentieren ihre Beobachtungen, sammeln und ordnen Materialien des Lebensraums Wiese nach bestimmten Kriterien und erkennen die kunterbunte Vielfalt ihrer unmittelbaren natürlichen Umgebung. Sie lernen unterschiedliche Wiesenarten kennen und reflektieren die Beeinflussung und Nutzung des Lebensraums Wiese durch den Menschen. Der direkte Kontakt zur Natur fördert das Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen Lebewesen und einen sorgsamen Umgang mit diesen.

         

Gewässer

Im Tiergarten Schloss Raesfeld findet man viele unterschiedliche Gewässerformen vor. Die Schloss Gräfte, mehrere Teiche, Bachläufe, Quellen und andere saisonale Gewässer bieten eine optimale Möglichkeit, das Thema Gewässer genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Wasser Detektive

Dauer: 3 – 3,5 Stunden

Nach einer kurzen Einführung in das Thema der Exkursion und der spielerisch gewonnenen Erkenntnis, das Wasser für Menschen, Pflanzen und Tiere eine lebensnotwendige Ressource darstellt, dürfen sich jüngere SchülerInnen zunächst selbst in ein Wassertier verwandeln. Im grünen Klassenzimmer des Naturparkhauses wird gemeinsam eine Froschmaske gebastelt, welche während der folgenden Exkursion getragen werden kann. Durch die eigene „Verwandlung“ können sich die SchülerInnen besser in die Lage der Tiere versetzen und ihre Lebensweisen, Verhaltensweisen und Bedürfnisse nachvollziehen. Ältere SchülerInnen machen sich direkt auf den Weg zum Veranstaltungsort, der Wellbrockquelle. Unterwegs erfahren die SchülerInnen viel Wissenswertes über die Entstehung unterschiedlicher Gewässer und über ihre Bedeutung für die Menschen früher und heute. Zudem können bereits viele Tiere beobachtet werden, die sich am Gewässer aufhalten, wie Enten, Rallen, Schwäne, Gänse und Graureiher. Anschließend haben die SchülerInnen die Möglichkeit, eigenständig den Lebensraum Bach zu erforschen. Sie entdecken seine unterschiedlichsten Bewohner, nehmen sie unter die Lupe und erkennen ihre speziellen Anpassungen an den

Lebensraum. Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und Lebensbedingungen für Tiere werden deutlich.

 

Gewässergüte

Dauer: 2,5 – 3,5 Stunden

Sauberes und gesundes Wasser ist für Menschen, Pflanzen und Tiere eine lebensnotwendige Ressource! Aber Wasser ist nicht gleich Wasser. Einige Gewässer erscheinen glasklar, während andere trüb und schlammig sind. Auch der Geruch kann stark variieren. Trübung, Färbung und Geruch geben einen Hinweis auf die Qualität eines Gewässers und auch der Nährstoffgehalt spielt eine große Rolle. Da unterschiedliche Tierarten unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum stellen, kann zudem die Lebensgemeinschaft eines Gewässers Auskunft über seine Qualität geben. Beeinflusst wird die Wasserqualität häufig durch den Menschen, beispielsweise durch Einleitung von Abwässern, landwirtschaftliche Düngung oder Kühlwasser aus Kraftwerken. In dieser Exkursion lernen die SchülerInnen die Vielfältigkeit des Lebensraums Wasser kennen und bestimmen mithilfe physikalischer, chemischer und biologischer Untersuchungen die Gewässergüte eines Fließgewässers ihrer unmittelbaren Umgebung. Sie beschreiben den Gewässerzustand, ermitteln die enthaltenen Nährstoffe, entdecken seine unterschiedlichsten Bewohner und erkunden deren spezielle Anpassungen an ihren Lebensraum. Sie erkennen Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und Lebensbedingungen für Tiere und den Einfluss des Menschen auf den Lebensraum Wasser.

 

Themen im Jahreskreis

Frühblüher

Im zeitigen Frühling erwacht der Tiergarten zu neuem Leben. Buschwindröschen und Scharbockskraut bilden einen herrlichen Blütenteppich, der zu genauerer Betrachtung und Untersuchung einlädt. Darüber hinaus säumen weitere Frühblüher, wie z.B. Gänseblümchen, Sauerklee oder Gundermann den Weg.

Mithilfe von Bestimmungskarten können Frühblüher anhand ihrer Laub- und Blütenblätter genauer betrachtet und bestimmt werden. Die Speicherorgane können bezüglich Bau und Funktion thematisiert werden. Einfache Versuche zum Stärkenachweis lassen sich auch in der Natur durchführen. Die Schüler erkennen den Zusammenhang zwischen Lichtverhältnissen am Waldboden und Entwicklung der Frühblüher.

Waldfrüchte

Im Herbst lädt eine Vielzahl an Waldfrüchten zum Sammeln und genauen Betrachten ein.
Mithilfe von Bestimmungskarten können die Früchte den Baumarten zugeordnet werden.
An ganz konkreten Beispielen lässt sich die Verbreitung der Früchte durch den Wind, das Wasser oder durch Tiere exemplarisch erarbeiten. Es wird die Frage gestellt, wozu der Baum überhaupt Früchte produziert.

 

Fraßspuren an Fichtenzapfen 

Fraßspuren an Fichtenzapfen lassen sich jederzeitig, insbesondere aber in der kalten Jahreszeit thematisieren. In dieser Zeit sind Eichhörnchen, Mäuse, Spechte und gelegentlich auch Fichtenkreuzschnäbel zu Gast im Fichtenwald, denn unter den Deckschuppen der Fichtenzapfen finden sie einen nahrhaften Kern. Die Schüler sammeln Zapfen mit Fraßspuren, schauen sie genau an, vergleichen sie und erfahren, dass jedes dieser Tiere seine ganz eigene Technik zur Gewinnung der nahrhaften Samen entwickelt hat.

Dr. Stefanie Bölting
Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld
Tiergarten 1
46348 Raesfeld

Telefon: 0163/7335608
Telefon: 02564/98600
E-Mail: lernwerkstatt@raesfeld.de

www.stiftung-nlw.de

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Tourist Info im Naturparkhaus, Tiergarten Schloss Raesfeld
Tiergarten 1
46348 Raesfeld
Tel.: 02865 – 60910
E-Mail: np-hohemark@raesfeld.de