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Gefährdete Tierarten

Der Rotmilan (Milvus milvus (L.)) ist ein typischer Bewohner offener Landschaften und direkt abhängig vom menschlichen Umgang mit der Kulturlandschaft.

Seine Besonderheit: Es gibt ihn nur in Europa, überwiegend in Deutschland, Frankreich und Spanien. Doch sein Bestand schwindet. Sein Nahrungsspektrum reicht von Insekten, Regenwürmern, Kriechtieren und Kleinsäugern bis zu Vögeln, Aas und Abfällen, hauptsächlich auf Äckern und Weiden. Um seine Bestände zu sichern muss der ökologische Landbau weiter gefördert, auf Entwässerung verzichtet und Landschaftsstrukturen erhalten bzw. naturnahe Landwirtschaft betrieben werden. Die Schutzmaßnahmen können vielfältig sein.

 

Der Feldhase (Lepus europaeus) ist mit Ausnahme dicht besiedelter Flächen überall anzutreffen, denn er ist  sehr anpassungsfähig und liebt offene Lebensräume (Wiesen, Weiden, Äcker), kommt aber auch in Wäldern und Gebirgen zurecht.

Hasen sind dämmerungs- und nachtaktiv. Zur Paarungszeit kann man die Werbung rivalisierender Männchen jedoch sehr gut tagssüber beobachten, dann sind sie auf Wiesen, Feldern und Weiden zu sehen.

Sehr früh zu Jahresbeginn, schon im Januar/Februar feiern Hasen die erste Hochzeit des Jahres. 42 Tage nach der Paarung bringt die Häsin zwei bis drei Junge, selten fünf Junge zur Welt. Die Jungen werden von der Häsin gesäugt. Diese hält sich jedoch immer nur kurze Zeit bei ihren Jungen auf um jede Aufmerksamkeit zu vermeiden. Hasen können bis zu sechsmal im Jahr Nachwuchs bekommen. Das liegt an der sogenannten Superfetation: Noch während Hasen trächtig sind können sie erneut trächtig werden. Allerdings erleben die wenigsten Junghasen den ersten Winter. Witterung, Beutegreifer, intensive Landwirtschaft und zunehmender Straßenverkehr tragen dazu bei, dass sich die Bestände verringern.

 

Der Kleinee Moorbläuling (Maculinea alcon) ist ein Schmetterling aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) und legt seine Eier ausschließlich an die kräftigeren Pflanzen des Lungen-Enzians.

Männliche Schmetterlinge haben dunkelblau gefärbte Flügeloberseiten, gerahmt von einem schmalen, schwarzen Saum. Die Oberseite der Weibchen ist dunkelbraun, oft mit blau bestäubter Flügelbasis. Die Unterseite ist bei beiden zimtbraun gefärbt. Moorbläulinge sind stets in der Nähe des Lungenenzians oder Schwalbenwurz-Enzians anzutreffen, ihrer Futterpflanze. Für die Raupen sind Staubblätter und Fruchtknoten die erste Nahrung. Später lassen sie sich auf den Boden herab und dort von Knotenameisen aufsammeln.

Diese transportieren die Raupen nicht als Beute, sondern als Adoptivkinder in ihr Nest, in dem sie gefüttert werden und überwintern. Im Hochsommer verpuppen sich die Raupen und zu Beginn der Enzianblüte schlüpft der Schmetterling aus dem Ameisen Nest.

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