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Gefährdete Pflanzenarten

Die Wiesenschlüsselblume (Primula veris)

ist bundesweit verbreitet, bevorzugt allerdings kalkhaltige Böden. Die Pflanze steht vor allem im Norden Deutschlands auf der Roten Liste der Bundesländer als stark gefährdete Art.

Wiesenschlüsselblumen mögen magere und trockene, halboffene oder offene Landschaften. Sie werden von vielen Insekten bestäubt: Schmetterlingen, Hummeln und verschiedene Fliegenarten. Sie erreichen eine Höhe von 20cm und blühen von März bis Mai.

Die Art steht bundesweit unter Schutz und darf in der Natur weder ausgegraben noch gepflückt werden.

 

Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe)

Eine am Niederrhein vorkommende Enzianart.

Lungenenzian ist ein ca. 40cm hohes mehrjähriges Kraut, das von Juli bis September blüht. Die Pflanze benötigt ausreichende Feuchtigkeit und einen sonnigen Standort, denn erst bei 19°C beginnen sich die Blüten zu öffnen, die bei ca.25° vollständig erblüht sind.

Nur an die Blüten kräftiger Pflanzen legt dann der kleine Moorbläuling (Maculinea alcon) seine Eier.

Foto: Lungen-Enzian

Lungenenzian und die damit verbundenen Tierarten können durch ausreichend große und Stabile Bestände gefördert werden. Maßnahme kann das gezielte Ausstreuen von Samen auf hergerichteten Standorten in der unmittelbaren Umgebung sein.

In der Dingdener Heide wurde das auf einer Versuchsfläche mit gutem Erfolg praktiziert.

Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)

Klein und fleischfressend: Der rundblättrige Sonnentau gilt als Überlebenskünstler, der sich mageren Standorten anpasst und eine besondere Strategie entwickelt hat an lebenswichtige Nährstoffe zu kommen. Er ist in Mooren und Heiden zu finden.

Die kleine, krautige Pflanze ist etwa 5 – 20cm hoch. Ihre Blätter sind in einer kreisrund angeordnet. Etwa 200 feine, rote Tentakel befinden sich auf den rundlichen Fangblättern. Sie scheiden ein klebriges Sekret aus, das allein dazu dient, kleine Insekten anzulocken. Anschließend krümmt sich das Blatt ein und verdaut das Insekt. Der Blütenstand des Sonnentaus besteht aus Einzelblüten, die sich nur bei ausreichendem Sonnenschein öffnen. Sein Name bezieht sich auf die Sekrettropfen an den Blatträndern, die wie Tautropfen in der Sonne glitzern.

Geeignete Lebensräume für den Sonnentau sind durch Entwässerung und Torfabbau bedroht. Mit verschiedenen Renaturierungsmaßnahmen soll der Rückgang gebremst werden. Die Sonnentauarten gelten als stark gefährdet.

 

Gewöhnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)

Die gewöhnliche Moosbeere ist ein Vertreter der Heidelbeere und gehört zu den Heidekrautgewächsen. Sie ist essbar, sehr reichhaltig und eine heimische Frucht. Oxycoccos, der zweite Teil ihres Namens leitet sich vom griechischen oxys (sauer) und kokkos (Beere) ab. Was auf den Geschmack der Beeren hinweist. Der immergrüne Zwergstrauch  wird nur zwei bis sechs Zentimeter hoch, mit Stängeln die bis zu einem Meter weit kriechen können. Seine Blätter sind ledrig, oberseits dunkelgrün und an der Unterseite weißlich grün. Zur Blütezeit von Mai bis August sitzen rosafarbene Blüten auf bis zu fünf Zentimeter langen Blütenstielen. Ab August reifen die Früchte.

Bevorzugter Standort der Moosbeere sind Hoch- oder Zwischenmoore, Kiefernbruchwälder und Fichtenmoorwälder. Sie kommt aber auch in Hochmooren des Tieflandes, meist in lockeren Beständen, vor.

In Deutschland gilt die Moosbeere als gefährdet.

 

 

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