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Verhalten im Naturpark Hohe Mark zum Schutz der Natur

Woran erkennt man eigentlich, dass man sich auf einem besonders wertvollen Stück Natur befindet? An der schönen Landschaft? Auf jeden Fall. Manche sagen aber auch: an den vielen Hinweisschildern mit Regeln. Zugegeben – das kann manchmal etwas viel wirken. Doch meist steckt ein guter Grund dahinter.

Hunde sind willkommen – mit Rücksicht auf die Natur

Wenn Hunde neugierig schnüffelnd durch Wald und Wiesen streifen, ist das ganz natürlich. Für manche Tiere kann das allerdings zum Problem werden. Schon wenn ein Hund einen bodenbrütenden Vogel aufscheucht, kann das Nest entdeckt werden – und wird dann schnell zur Beute für Krähen oder andere Nesträuber.

Auch größere Wildtiere geraten durch frei laufende Hunde in Stress. Rehe zum Beispiel fliehen instinktiv, sobald sie einen Hund wahrnehmen, und werden dabei oft über längere Strecken gejagt. Für die Tiere bedeutet das enorme Angst und einen hohen Energieverbrauch. Besonders im Winter oder in Zeiten, in denen Nahrung knapp ist, kann diese Flucht lebensbedrohlich werden: Die Rehe verbrauchen wertvolle Energiereserven, die sie eigentlich zum Überleben oder zur Versorgung ihres Nachwuchses benötigen. Wiederholte Störungen schwächen die Tiere zusätzlich und können ihre Überlebenschancen deutlich verringern.

Deshalb gilt: Hunde sind in der Natur herzlich willkommen – aber bitte so geführt, dass Wildtiere nicht gestört werden. Eine Leine oder ein guter Rückruf schützt nicht nur die Natur, sondern sorgt auch für ein entspanntes Miteinander im Wald.

Und übrigens: Auch wir Menschen können Ähnliches auslösen, wenn wir querfeldein unterwegs sind. Deshalb gilt im Naturpark: Bitte auf den Wegen bleiben.

Radfahren – mit Blick für die kleinen Dinge

Radfahren und Naturpark passen wunderbar zusammen. Schließlich führen hier viele schöne Touren durch die Landschaft – darunter auch die Hohe Mark-Radroute.

Beim Radeln lohnt sich aber nicht nur der Blick in die Ferne, sondern auch gelegentlich auf den Weg vor euch. Viele kleine Krabbel- und Kriechtiere sind ebenfalls unterwegs. Während sie vor einem Spaziergänger meist noch flüchten können, kommt ein Fahrrad oft zu schnell für sie.

Wer mit dem Mountainbike unterwegs ist, bleibt am besten auf den ausgewiesenen Wegen und legt keine neuen Trails an – so schützt ihr Tiere, Pflanzen und werdet ganz nebenbei zu Naturschützern auf zwei Rädern.

Feuer gehört nicht in die Natur – der Schlafsack auch nicht überall

Ein kleines Lagerfeuer wirkt gemütlich – in der freien Natur kann es aber schnell gefährlich werden. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe kann ein Feuer auslösen.

Und das nicht nur im Wald. Auch in Heide- und Moorgebieten können sich Brände entwickeln, die lange unbemerkt unter der Oberfläche weiterglimmen. Deshalb gilt im Naturpark: Offenes Feuer bitte unbedingt vermeiden.

Das Übernachten im Wald ist in Nordrhein-Westfalen laut Landesforstgesetz grundsätzlich verboten – bitte verzichtet daher auf Wildcamping und nutzt stattdessen ausgewiesene Zelt- oder Campingplätze.

Schön ansehen – aber stehen lassen

Im Naturpark wachsen viele besondere Pflanzen, manche davon sind selten oder sogar geschützt. Sie einfach mitzunehmen, um den eigenen Garten zu verschönern, ist keine gute Idee.

Viele dieser Pflanzen sind nämlich genau an ihren Standort angepasst – an Boden, Wasser und Licht. Anderswo haben sie kaum eine Chance zu überleben. Am besten also: genießen, fotografieren und stehen lassen.

Drohnen und Reiten

Drohnen eröffnen spannende Perspektiven – für Tiere können sie allerdings ziemlich störend sein. Das Summen am Himmel kann Wildtiere aufschrecken oder vertreiben.

In Naturschutzgebieten und Natura-2000- Gebieten ist das Überfliegen grundsätzlich verboten. Es gelten im Naturpark die jeweiligen Regelungen der Kreise für unbemannte Luftfahrtsysteme.

Ähnliche Bestimmungen gibt es auch fürs Reiten. Informiert euch am besten vorher, wo was erlaubt ist.

Wenn es dunkel wird: Schutz für die Natur der Nacht

Die natürliche Dunkelheit ist ein wichtiger Teil der Natur im Naturpark Hohe Mark. Viele Tiere wie Fledermäuse, Eulen, Insekten oder Nachtfalter sind auf die ungestörte Nacht angewiesen, um zu jagen, sich zu orientieren oder Nahrung zu finden. Künstliches Licht kann diese natürlichen Abläufe stören und Tiere irritieren oder vertreiben.

Bitte achtet daher bei Aufenthalten in der Dämmerung oder nachts darauf, Licht möglichst sparsam, besser gar nicht zu verwenden. Schon das helle Display eines Handys oder eine Taschenlampe kann die natürliche Dunkelheit beeinträchtigen. Wer Licht reduziert, schützt die nachtaktiven Tiere – und erlebt gleichzeitig die besondere Ruhe und Atmosphäre der Nacht im Naturpark.

Saisonalen Sperrungen im Naturpark

Im Naturpark Hohe Mark kann es im Laufe des Jahres zeitweise zu Wegesperrungen oder Nutzungseinschränkungen kommen. Gründe hierfür sind unter anderem notwendige Holzfäll- und Pflegearbeiten im Wald, Maßnahmen zur Verkehrssicherung sowie der Schutz sensibler Lebensräume und Wildtiere.

Besonders während der Brut- und Setzzeiten sowie der Brunftzeiten bestimmter Wildarten werden einzelne Bereiche vorübergehend gesperrt, um Störungen zu vermeiden. Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher, entsprechende Hinweise vor Ort zu beachten und ausgeschilderte Umleitungen zu nutzen.

Die zeitweisen Einschränkungen dienen der Sicherheit der Gäste sowie dem langfristigen Schutz von Natur und Landschaft im Naturpark Hohe Mark.

Gemeinsam Rücksicht nehmen

Vielleicht wirken manche Regeln auf den ersten Blick streng. Doch sie haben alle ein gemeinsames Ziel: die Natur zu schützen, damit sie auch in Zukunft ein Ort zum Entdecken, Erholen und Staunen bleibt.

Die Hinweise im Naturpark stammen aus langjährigen Erfahrungen von Fachleuten, die sich mit Natur und Artenschutz beschäftigen. Wenn wir uns daran halten, helfen wir alle mit, diese besondere Landschaft zu bewahren. Und davon profitieren am Ende wir alle.

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Naturpark Hohe Mark
im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld
Tiergarten 1
46348 Raesfeld
Tel.: 02865 – 609110
E-Mail: np-hohemark@raesfeld.de