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Weißes Venn: Fürstenkuhle und Kuhlenvenn

Das Weiße Venn ist so ein Ort, bei dem man schon nach den ersten Schritten merkt: Hier ist alles ein bisschen anders.

Weiter Himmel, weicher Boden und eine Landschaft, die wirkt, als würde sie leise atmen. Wer einmal hier unterwegs ist, versteht schnell, warum Moore so faszinieren.

Seinen Namen verdankt das Weiße Venn dem Wollgras. Wenn seine weißen, watteartigen Schöpfe im Wind tanzen, sieht das Moor fast aus, als hätte jemand es mit Pinsel und Farbe gemalt. „Weißes Moor“ nannte man das – ganz egal, ob es weiter südlich oder sogar in Holland noch andere „weiße Venns“ gab. Dieses hier bei Gescher ist einzigartig genug.

Früher war das Weiße Venn riesig. Zusammen mit dem Schwarzen Venn, dem Scholler- und dem Kuhlenvenn bildete es eine Moorlandschaft von beeindruckender Größe. Doch dann wurde entwässert, abgegraben und genutzt – bis vom einstigen Naturgiganten nur noch ein kleiner, aber kostbarer Rest blieb: die Fürstenkuhle rund um einen alten Moorweiher. Zum Glück erkannte man rechtzeitig, wie wertvoll dieses Stück Natur ist, und stellte es unter Schutz.

Parkmöglichkeiten: Parkplatz Hochmoor, 48712 Gescher

Heute gehört die Fürstenkuhle zu den wenigen Orten in NRW, an denen ein Hochmoor wieder lebendig werden kann. Und genau das passiert hier – ganz leise, aber voller Kraft. Torfmoose wachsen, Wollgras kehrt zurück, Sonnentau fängt Insekten und die Moosbeere leuchtet zwischen den Polstern. Im Frühjahr sorgen Moorfrösche mit ihrem geheimnisvollen Konzert für echte Gänsehautmomente. „Froschkonzerte und Stille“ so ist das Versprechen der 2. Etappe der HohemarkRadroute. 

Am schönsten ist es, das Moor langsam zu erkunden, bei einem Spaziergang vom Kuhlenvenn zur Fürstenkuhle: über Stege, die dich sicher hindurchführen, oder über sanft federnde Torfböden, die jeden Schritt spürbar machen. Und während du schaust, lauschst und staunst, denkst du vielleicht: Wie gut, dass es Orte gibt, an denen die Natur wieder sie selbst sein darf. Genau dafür ist das Weiße Venn da.

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