Alles gepackt? Dann sende dir oder deiner Begleitung den Rucksack zu und zieh los!
Eine Landschaft voller Wasser, Leben und Geschichten – und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie schön es sein kann, dieses besondere Zweistromland im Naturpark Hohe Mark zu besuchen und mit eigenen Augen zu entdecken.
Leise und unaufgeregt kommt sie von Norden herangeplätschert: die Stever. In den Baumbergen bei Nottuln entsprungen, zieht sie ihre Schleifen durchs Münsterland, bevor sie bei Olfen ihren Lauf nach Westen wendet. Ein Fluss mit großer Aufgabe – denn sie versorgt rund eine Million Menschen im Ruhrgebiet mit Trinkwasser. Natürlich nicht, ohne zuvor im Hullerner und Halterner Stausee gesammelt zu werden.
In Olfen begegnet man der Stever mit besonderem Respekt. Hier durfte sie zurück in ihre Aue. Ausgehend vom ehrwürdigen Industriedenkmal der „Alten Fahrt“, wo einst der Dortmund-Ems-Kanal den Fluss kreuzte, wurde ihr alter Lauf wiederbelebt. Äcker wichen Rinnen und Senken, die Natur bekam Zeit und Raum – und nahm beides dankbar an. Genau hier führt die 6. Etappe des Hohe Mark Steigs entlang der Alten Fahrt mitten hinein in die Steveraue.
Währenddessen nähert sich von Osten die Lippe. Auch sie begleitet ihren Weg durch geschützte Auenlandschaften – und für mehr als zehn Kilometer ziehen beide Flüsse parallel nebeneinander her. Ein kleines Zweistromland entsteht: zwischen Wiesen, Feldern und Wäldern, bevölkert von wilden Konikpferden, zottigen Rieseneseln und weidenden Schafen. Wer sich hier auf den Weg macht, erlebt eine Landschaft, die sich ständig verändert – offen, lebendig und voller leiser Naturmomente. Ein Ort, der dazu einlädt, entdeckt zu werden.
Nach dem Zusammenfluss lädt die Geschichte zum Weitergehen ein – auf der Römer-Lippe-Route, flussabwärts entlang der Lippeaue. Kurz vor Dorsten wartet schließlich ein verborgenes Juwel: das geschützte Bachsystem des Wienbachs mit den Feuchtgebieten im Hervester Bruch. Stege führen durchs Röhricht, von Aussichtskanzeln lassen sich Greifvögel, Wasservögel und mit etwas Glück sogar Störche beobachten. Zwischen Schilf und Wasser leben urtümliche Heckrinder und Wasserbüffel.
Eine Landschaft voller Wasser, Leben und Geschichten – und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie schön es sein kann, dieses besondere Zweistromland im Naturpark Hohe Mark zu besuchen und mit eigenen Augen zu entdecken vielleicht auf dem Landstreifer „Zwischen Stever und Lippe“.
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