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Eröffnung Hohe Mark Steig – Wandern im Naturpark Hohe Mark von Wesel bis Olfen

Pressemitteilung 16.04.2021

Eröffnung Hohe Mark Steig – Wandern im Naturpark Hohe Mark von Wesel bis Olfen

Oder: vom Vater Rhein durch neue Wildnis, über flammende Heide, entlang malerischer Auenlandschaften bis an die beschauliche Stever

Dorsten – 16. April 2021. Regionalverband Ruhr, Land NRW und Naturpark Hohe Mark eröffnen den Hohe Mark Steig als Fernwanderweg für Naherholung und Urlaub direkt vor der Haustür

Abwechslungsreiche Landschaftsausblicke und vielfältige Naturerlebnisse

Der Fernwanderweg führt mit sechs Etappen über 137 Kilometer plus Wasserroute, quer durch die attraktiven Landschaften des Naturpark Hohe Mark. Highlights bilden zum Beispiel die Waldgebiete Haard, Hohe Mark, Üfter Mark, Dämmerwald und Diersfordter Wald sowie die Westruper Heide und die Holtwicker Wacholderheide. Am Wegesrand liegen die Schleusen Datteln und Ahsen, die Flussläufe von Lippe, Stever, Issel, Schwarzes Wasser sowie der Halterner Stausee und der Auesee, der Naturwildpark Granat und die Schlösser Lembeck und Diersfordt.

Das alles auf einer Wegstrecke, wie sie Wanderer lieben. Es geht vorwiegend über naturbelassene Wege, Rastplätze wurden genauso installiert wie Schutzhütten und eine durchgängige Beschilderung.  Entlang des Weges. Einem magentafarbenen Wegezeichen mit einem leicht geschwungenen Weg und stilisierten Bäumen müssen Wanderer folgen, wenn sie den Hohe Mark Steig erleben wollen.

Die Pandemie gibt dem Hohe Mark Steig eine neue Bedeutung. Reisen sind verboten, Treffen in geschlossenen Räumen tabu, Events fallen aus. Wandern vor der Haustür geht immer, Gesellschaft bieten auf dem Hohe Mark Steig tiefe Wälder, traumhafte Panoramablicke und an manchen Orten Wasser soweit das Auge reicht.

„Das Wandern erlebt einen kräftigen Boom. Vor allem in Zeiten der Pandemie ist der Freizeitsport für viele Menschen eine willkommene Auszeit vom Alltag“, erläutert RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. „Mit dem Hohe Mark Steig fügen wir dem Wanderrevier.ruhr einen attraktiven, qualitativ anspruchsvollen Fernwanderweg hinzu, der ohne lange Anfahrt zu erreichen ist.

Federführend und mit viel Herzblut entwickelt wurden die Grundlagen des Fernwanderwegs übrigens von Rolf Sonderkamp als „Vater“ des Hohe Mark Steigs gemeinsam mit dem Verein Hohe Mark Tourismus. Für den Ausbau der Infrastruktur des Weges und die Etablierung eines funktionierenden Marketings haben sich der Regionalverband Ruhr und der Naturpark Hohe Mark engagiert.

Unterstützung dazu haben die Partner durch Fördermittel des Landes NRW und der Europäischen Union erhalten, ohne die eine Realisierung des Weges nicht möglich gewesen wäre.

„Mit dem Fernwanderweg Hohe Mark steig ist eine echte Perle unter den vielen Wanderwegen unserer Region entstanden. Die von der Bezirksregierung Münster bewilligten Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie aus dem Förderprogramm des Landes wurden so bestens investiert. Teile des Weges bin ich bereits selbst gewandert und kann ihn jedem, der freude an Bewegung und Natur hat, uneingeschränkt empfehlen.“ bekräftigte die Regierungspräsidentin Dorothee Feller.

 

„Wir möchten so vielen Menschen wie möglich aus der Region das Wandern ermöglichen und dabei unsere fantastischen Natur-und Kulturlandschaften in den Fokus rücken“, ergänzt Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturpark Hohe Mark. „Auch, wenn die gastronomischen Betriebe am Wegesrand zurzeit den aktuellen Pandemie-Kontaktbeschränkungen unterliegen, hoffen wir, dass spätestens zum Sommer ein Urlaub vor der Haustür möglich sein wird. Das Wandern auf dem Hohe Mark Steig schenkt berauschende Eindrücke und echte Erholung, ab sofort.“

Regierungspräsidentin Dorothee Feller, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark, eröffneten heute – Pandemie bedingt ohne rauschendes Fest – symbolisch den Hohe Mark Steig und laden ein, je nach Fitness ein kleines Wegstück oder eine ausgiebige Wanderung auf dem Fernwanderweg zu genießen.

Als Ergänzung zur Hauptstrecke des Hohe Mark Steigs werden zukünftig Rundwege als spezielle Angebote für Tagesgäste – die sogenannten Landstreifer – entwickelt. Mit dem Namen „Haard an der Grenze“ ist der erste Landstreifer in Oer-Erkenschwick bereits erwanderbar.

Informieren zum Hohe Mark Steig können sich Wanderer auf der Seite www.hohe-mark-steig.de. Hier werden die sechs Etappen und die Wasserroute des Hohe Mark Steigs beschrieben, zugehörige GPX Tracks können heruntergeladen werden. Und dann heißt es Rucksack packen und losziehen auf dem Hohe Mark Steig von Wesel bis Olfen, quer durch den Naturpark Hohe Mark.

Foto: Terres Agentur, Janis Wieczorek

Von links: Dagmar Beckmann Geschäftsführerin Naturpark Hohe Mark, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Regionaldirektorin Regionalverband Ruhr Karola Geiß-Netthöfel

Zusatzinformationen:

Die Gesamtkosten für den Ausbau des Hohe Mark Steig belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro. 50 Prozent der Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), weitere 30 Prozent kommen vom Land. Mit 20 Prozent trägt der Regionalverband Ruhr zur Finanzierung bei. Der RVR-Eigenbetrieb Ruhr Grün hat die infrastrukturellen Maßnahmen umgesetzt und wird auch die Pflege und Unterhaltung des Hohe Mark Steigs für die nächsten 15 Jahre sicherstellen.

Weitere knapp 400.000 €, ebenfalls aus der EFRE Förderung, stehen für die Entwicklung des Marketings zum Steigs zur Verfügung. Hierzu übernimmt der Naturpark Hohe Mark die Kofinanzierung. Über die Dachmarke des Naturparks wird der Hohe Mark Steig zukünftig vermarktet.

Der Fernwanderweg wurde nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbands zu einem Qualitätswanderweg entwickelt. Die Zertifizierung erfolgt voraussichtlich im Herbst 2021.

 

Foto: Stefan Bröker

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